Alle 2 Jahre fahren wir zu den Eltern meiner Frau in die Ukraine, da wir uns finanziell nicht mehr leisten können.
Das Problem bei dieser Reise sind eigentlich nur 2 Dinge.
1. Es ist ein sehr langer Weg - vor allen Dingen durch Polen, obwohl dort die Autobahn schon langsam ausgebaut wird. Dennoch sucht man auf der Autobahn vergebens nach einer Tank- oder Raststätte! Es muss immer die Autobahn verlassen werden und man weiss nicht, in welchem Zustand die Tankstelle ist.
2. Der Grenzübergang in die Ukraine, egal ob von Polen nach Ukraine oder umgekehrt, ist immer eine Zeit- und Nervenraubende Angelegenheit. Man könnte es besser auch Schikane von beiden Seiten nennen. Wenn man einen schlechten Tag erwischt hat, steht man schon in der Schlange bevor überhaupt der Grenzübergang zu sehen ist. Dann sollte man sich auf mindestens 3 bis 6 Std. Aufenthalt einrichten!
Da man auch als Europäer von den Polnischen Zöllnern sehr unfreundlich und herabweisend behandelt wird, sollte man sich nichts darauf einbilden, das Polen in der EU ist, das ist an dieser Grenzlinie eher von Nachteil. Die organisierten Schmuggler und Ortsansässige werden schneller und bevorzugter behandelt - ja sogar freundlich mit Handschlag ( meist mit etwas Geld für die Zöllner ) begrüsst!
Die Strassen in der Ukraine sind unvorstellbar schlecht!! Wer sein Auto liebt, sollte besser dieses Land meiden. Auch wird man von den Polizisten, die jede stragegische Kreuzung besetzt haben, angehalten und je nach Automarke (je besser desto teurer) abgezockt.
Es ist sehr schade, da die landläufige, arme Bevölkerung sehr Gastfreundlich und Zuvorkommend ist. Der Unterschied zwischen Arm und Reich ist sehr weit auseinander gedriftet.
Autor Ein Reisemüder |